Ausschreibung: Deutschland Dienstleistungen im Bauwesen Erstellung von Baulärmgutachten und - monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Direktion Berlin - DEU-Ellerstr. Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen Dienstleistungen im Bauwesen Dokument Nr...: 716881-2026 (ID: 2026101601074743208) Veröffentlicht: 16.10.2026 * DEU-Ellerstr.: Deutschland Dienstleistungen im Bauwesen Erstellung von Baulärmgutachten und - monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Direktion Berlin 2026/S 201/2026 716881 Deutschland Dienstleistungen im Bauwesen Erstellung von Baulärmgutachten und - monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Direktion Berlin OJ S 201/2026 16/10/2026 Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung Dienstleistungen 1. Beschaffer 1.1. Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben E-Mail: verdingung@bundesimmobilien.de Rechtsform des Erwerbers: Von einer zentralen Regierungsbehörde kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung 2. Verfahren 2.1. Verfahren Titel: Erstellung von Baulärmgutachten und - monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Direktion Berlin Beschreibung: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beabsichtigt als Auftraggeberin (AG), auf der Liegenschaft Postblock Nord (= PBN) an der Wilhelmstraße /Leipziger Straße im Berliner Stadtbezirk Mitte ein neues Verwaltungsgebäude für ministerielle Zwecke zu errichten. Auf der angrenzenden Liegenschaft Postblock Süd (= PBS) sollen ein Ministerialgebäude und ein Wohngebäude errichtet werden. Das Postblockareal ist ein städtisches Quartier in Berlin, das durch die Wilhelm-/ Leipziger-/ Mauer- und Zimmerstraße begrenzt wird. Die Gesamtfläche liegt im Bereich der Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt Berlin Parlaments- und Regierungsviertel. Es ist eines der letzten großen Entwicklungspotentiale für die Bundesregierung in Berlin-Mitte. Dort steht eine fast durchgängig zusammenhängende Baufläche von ca. 25.000 m² zur Verfügung, die etwa zur Hälfte jeweils auf die Bereiche des PBN (13.284 m²) und PBS (12.379 m²) entfällt. Die beiden Grundstücksflächen werden nur durch den vornehmlich als Fußweg und zur Versorgungsdurchfahrt genutzten Buchhändlerweg getrennt. Die Generalplanungsleistungen für die Projekte wurden jeweils im Anschluss an europaweit bekannt gemachte Wettbewerbe an die Staab Architekten GmbH (PBN) und die ARGE Schenker Salvi Weber ZT GmbH Franz und Sue ZT GmbH (PBS) vergeben. Weitere Fachplanungsleistungen wurden in gesonderten Verfahren beauftragt. Derzeit wird für das Projekt PBN aktuell ein europaweites ÖPP- Vergabeverfahren durchgeführt. Die Konzeptions- und Vorbereitungsphase ist abgeschlossen, das Verfahren befindet sich in der Phase des Teilnahmewettbewerbs. Die Beauftragung des ÖPP-Auftragnehmers ist nach derzeitigem Stand für Ende 2027 vorgesehen. Das Projekt PBS befindet sich aktuell in der Entwurfsplanung. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen zum Leistungsbild Baulärmgutachten und - monitoring im Zusammenhang mit der Realisierung der beiden Bundesprojekte auf dem Postblockareal, konkret bestehend aus den Leistungen Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen und Begleitung der Bauausführung . Die auftragsgegenständlichen Leistungen werden durch die AG projektbezogen und zeitlich versetzt abgerufen. Grund für diese Trennung ist der zeitliche Vorsprung und die Datenlage (Bauablauf) des früher gestarteten Projekts PBN. Die Lärmschutzmaßnahmen müssen auf die Bauphasen beider Projekte ausgelegt sein, um eine möglichst lärmreduzierende Wirkung zu erzielen. Kennung des Verfahrens: b6654bfe-a17f-4c29-8dfd-0b4275e34f7b Interne Kennung: Vorgangszeichen O9611-e-003/26-089 Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren Das Verfahren wird beschleunigt: nein 2.1.1. Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71500000 Dienstleistungen im Bauwesen Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 2.1.2. Erfüllungsort Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300) Land: Deutschland 2.1.4. Allgemeine Informationen Dieses Verfahren wird neu aufgelegt Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv - 2.1.6. Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung Korruption: Betrug: Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zahlungsunfähigkeit: 5. Los 5.1. Los: LOT-0000 Titel: Erstellung von Baulärmgutachten und - monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Direktion Berlin Beschreibung: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beabsichtigt als Auftraggeberin (AG), auf der Liegenschaft Postblock Nord (= PBN) an der Wilhelmstraße /Leipziger Straße im Berliner Stadtbezirk Mitte ein neues Verwaltungsgebäude für ministerielle Zwecke zu errichten. Auf der angrenzenden Liegenschaft Postblock Süd (= PBS) sollen ein Ministerialgebäude und ein Wohngebäude errichtet werden. Das Postblockareal ist ein städtisches Quartier in Berlin, das durch die Wilhelm-/ Leipziger-/ Mauer- und Zimmerstraße begrenzt wird. Die Gesamtfläche liegt im Bereich der Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt Berlin Parlaments- und Regierungsviertel. Es ist eines der letzten großen Entwicklungspotentiale für die Bundesregierung in Berlin-Mitte. Dort steht eine fast durchgängig zusammenhängende Baufläche von ca. 25.000 m² zur Verfügung, die etwa zur Hälfte jeweils auf die Bereiche des PBN (13.284 m²) und PBS (12.379 m²) entfällt. Die beiden Grundstücksflächen werden nur durch den vornehmlich als Fußweg und zur Versorgungsdurchfahrt genutzten Buchhändlerweg getrennt. Die Generalplanungsleistungen für die Projekte wurden jeweils im Anschluss an europaweit bekannt gemachte Wettbewerbe an die Staab Architekten GmbH (PBN) und die ARGE Schenker Salvi Weber ZT GmbH Franz und Sue ZT GmbH (PBS) vergeben. Weitere Fachplanungsleistungen wurden in gesonderten Verfahren beauftragt. Derzeit wird für das Projekt PBN aktuell ein europaweites ÖPP- Vergabeverfahren durchgeführt. Die Konzeptions- und Vorbereitungsphase ist abgeschlossen, das Verfahren befindet sich in der Phase des Teilnahmewettbewerbs. Die Beauftragung des ÖPP-Auftragnehmers ist nach derzeitigem Stand für Ende 2027 vorgesehen. Das Projekt PBS befindet sich aktuell in der Entwurfsplanung. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen zum Leistungsbild Baulärmgutachten und - monitoring im Zusammenhang mit der Realisierung der beiden Bundesprojekte auf dem Postblockareal, konkret bestehend aus den Leistungen Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen und Begleitung der Bauausführung . Die auftragsgegenständlichen Leistungen werden durch die AG projektbezogen und zeitlich versetzt abgerufen. Grund für diese Trennung ist der zeitliche Vorsprung und die Datenlage (Bauablauf) des früher gestarteten Projekts PBN. Die Lärmschutzmaßnahmen müssen auf die Bauphasen beider Projekte ausgelegt sein, um eine möglichst lärmreduzierende Wirkung zu erzielen. Interne Kennung: Vorgangszeichen O9611-e-003/26-089 5.1.1. Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71500000 Dienstleistungen im Bauwesen Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 5.1.2. Erfüllungsort Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300) Land: Deutschland 5.1.3. Geschätzte Dauer Datum des Beginns: 01/04/2027 Enddatum der Laufzeit: 30/04/2034 5.1.6. Allgemeine Informationen Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst# Das am 08.04.2022 veröffentlichte 5. EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen - z. T. auch außerhalb der EU-Vergaberichtlinien. Verboten sind demnach seit dem 09.04.2022 sowohl Auftragsvergaben an Unternehmen mit Bezug zu Russland im Sinne der EURichtlinie 833 /2014 (Russland-Embargoverordnung) als auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises, soweit auf diese zugezogenen Unternehmen mehr als 10% des Auftragswertes entfallen. Hinweis zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform: Die zur Nutzung der e- Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients und die Webanwendung AnA-Web sowie die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe- Plattform. Diese werden über die mit Anwendungen bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe- online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Signatur-Client für Bewerber/Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie die e-VergabeApp (Crypto- Client) zur Verschlüsselung von Teilnahmeanträgen und Angeboten. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Webanwendung AnA-Web und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Webanwendung AnA- Web bzw. der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selbst und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit. Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e- Vergabe HelpDesk: Telefon: +49 (0) 22899 -610 -1234; E-Mail: ticket@bescha. bund.de; Geschäftszeiten: Mo bis Do:08:00 bis 16:00 Uhr Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr. 5.1.7. Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung 5.1.9. Eignungskriterien Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz Beschreibung des Eignungskriteriums: Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) für die auftragsgegenständliche Leistung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023- 2025, d.h. für Leistungen im auftragsgegenständlichen Bereich Baulärmgutachten und - monitoring in folgender Höhe: mind. EUR 150.000,00 pro Jahr. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis über das Bestehen einer Betriebs- /Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 Mio. EUR für Personenschäden sowie von jeweils mind. 1 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden - jeweils 2-fach maximiert - bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Der Nachweis für die bestehende Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens 14 Tage nach Zuschlagserteilung unaufgefordert der Auftraggeberin oder auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu übersenden. Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter hat für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre die Anzahl der Mitarbeiter anzugeben, die über einen akademischen Grad, z. B. als Sachverständige, Ingenieur für Lärmschutz, Akustik oder gleichwertig, verfügen. Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind mindestens zwei Unternehmensreferenzen im Leistungsbereich Baulärmgutachten und -monitoring einzureichen, die mit den auftragsgegenständlichen Leistungen vergleichbar sind und folgende Mindestanforderungen erfüllen: 1) Projektreferenz aus dem Bereich Baulärmgutachten und -monitoring für Neubauvorhaben im innerstädtischen Kontext. 2) Leistungsbeginn spätestens ab dem 01.01.2016, müssen jedoch nicht abgeschlossen sein. 3) Die Projektreferenz muss für die Erstellung des Baulärmgutachtens eine Auftragssumme von mind. 8.000 EUR netto und für das Baulärmmonitoring eine Auftragssumme von mind. 30.000 EUR netto umfassen. 4) Die Referenzen müssen zum auftragsgegenständlichen Leistungsbild vergleichbare Leistungen umfassen. Hinweis: Sofern ein einzelnes Referenzprojekt nicht sämtliche referenzbezogenen Mindestanforderungen (gemäß Nr. 1 bis 4) in sich vereint, ist es zulässig, die Mindestanf mindestens einmal erfüllt wird (kumulative Nachweisführung). Dies gilt für jede der beiden geforderten Unternehmensreferenzen gesondert. Ein und dasselbe Referenzprojekt darf dabei nicht für beide geforderten Unternehmensreferenzen herangezogen werden; jede Unternehmensreferenz ist durch ein eigenständiges Referenzprojekt bzw. eine eigenständige Kombination von Referenzprojekten zu belegen. Beispiel: Verfügt der Bewerber über die Referenzprojekte A, B, C und D, so kann er die erste Unternehmensreferenz etwa durch eine Kombination derReferenzprojekte A und B nachweisen, sofern diese gemeinsam sämtliche Mindestanforderungen gemäß Nr. 1 bis 4 abdecken. Für die zweite Unternehmensreferenz dürfen die Referenzprojekte A und B sodann nicht erneut herangezogen werden; der Nachweis ist vielmehr durch ein anderes Referenzprojekt (z. B. Referenzprojekt C) oder eine andere Kombination (z.B. Referenzprojekte C und D) zu erbringen, die ihrerseits sämtliche Mindestanforderungen gemäß Nr. 1 bis 4 erfüllt. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Eintragung in das Handelsregister Beschreibung des Eignungskriteriums: Handelsregisterauszug (bei Einreichung nicht älter als sechs Monate), soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufskammer (z.B. Architekten- oder Ingenieurkammer) oder für ausländische Bieter den Nachweis über die Mitgliedschaft in einer vergleichbaren Einrichtung Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5 Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben 5.1.10. Zuschlagskriterien Kriterium: Art: Preis Bezeichnung: Preis Beschreibung: Der Gesamtangebotspreis geht mit 35 % in die Gesamtwertung ein. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (dezimal, genau) Zuschlagskriterium Zahl: 0,35 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Qualität Beschreibung: Die Qualität fließt zu 65 % in die Gesamtwertung ein und setzt sich aus Konzepten und den Qualifikationen des Preojektteams zusammen. 20 % für das Personal- und Organisationkonzept 30 % für das Leistungserbringungskonzept 15 % für die Qualifikation des Projektteams (Projektleiter: akademischer Grad z.B. Sachverständiger, Ingenieur für Lärmschutz, Akustik oder gleichwertig mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. Stv. Projektleiter akademischer Grad z.B. Sachverständiger, Ingenieur für Lärmschutz, Akustik oder gleichwertig mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Der Nachweis ist durch die Vorlage eines Master-/Studienabschlusses und/oder mit dem Erstangebot zu erbringen. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (dezimal, genau) Zuschlagskriterium Zahl: 0,65 5.1.11. Auftragsunterlagen Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments. html?id=898400 5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe Bedingungen für die Einreichung: Elektronische Einreichung: Erforderlich Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=898400 Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch Elektronischer Katalog: Nicht zulässig Varianten: Nicht zulässig Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 20/11/2026 09:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht. Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag eine Vertraulichkeitsverpflichtung einzureichen. Einzelne Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen sind vertraulich und werden daher nur gegen vorherige Übersendung der von dem Bewerber unterzeichneten Vertraulichkeitsverpflichtung bereitgestellt. Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich Aufträge werden elektronisch erteilt: ja Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja 5.1.15. Techniken Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem 5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt Informationen über die Überprüfungsfristen: Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabeunterlagen sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Organisation, die Angebote bearbeitet: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben 8. Organisationen 8.1. ORG-0000 Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Registrierungsnummer: 991-80032-33 Stadt: Ellerstr. 56 Postleitzahl: 53119 Bonn Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: verdingung@bundesimmobilien.de Telefon: 000 Rollen dieser Organisation: Beschaffer Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt Organisation, die Angebote bearbeitet 8.1. ORG-0001 Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt Registrierungsnummer: 022894990 Stadt: Bonn Postleitzahl: 53113 Bonn Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de Telefon: +49 228 9499-0 Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle 8.1. ORG-0002 Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI) Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83 Stadt: Bonn Postleitzahl: 53119 Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de Telefon: +49228996100 Rollen dieser Organisation: TED eSender Informationen zur Bekanntmachung Kennung/Fassung der Bekanntmachung: d4546655-4c2e-489b-a525-4a490e72f881 - 05 Formulartyp: Wettbewerb Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung Unterart der Bekanntmachung: 16 Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 15/10/2026 10:34:07 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch ABl. S Nummer der Ausgabe: 201/2026 Datum der Veröffentlichung: 16/10/2026 Referenzen: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=898400 https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=898400 http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202610/ausschreibung-716881-2026-DEU.txt -------------------------------------------------------------------------------- Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for: The Office for Official Publications of the European Communities The Federal Office of Foreign Trade Information Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de